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Halle (Saale) - 10. August 2009 | salikus.de

WEB 2.0 für die Bühnen in Halle (Saale)

Neuer Internetauftritt der Kultur GmbH frei geschaltet

Auch im Internet sollen sich die vier halleschen Bühnen und die Staatskapelle unter einem Dach präsentieren. Seit Montag sind die neuen Webseiten online und informieren nun im frischen Look über Inszenierungen, Pläne und was am Rande in den fünf Kultureinrichtungen geschieht. Halle (Saale) hat damit die erste Webseite für Theater und Orchester in Web 2.0, einer Technologie, die mehr Interaktion mit den Besuchern möglich macht.

Bild: Der neue Webauftritt der halleschen Bühnen

© scan salikus

Sachlich und aufgeräumt kommt der WEB2.0-Auftritt der Bühnen in Halle (Saale) daher. Seit Montagvormittag ist die neue Internetpräsenz - inclusive Stolperfallen - frei geschaltet.

 

Auch unter www.buehnen-halle.de sind sie jetzt vereint: die Oper Halle, das neue theater Halle, das Puppentheater, das Thalia-Theater und die Staatskapelle Halle.
Sachlich-nüchtern ist das Erscheinungsbild der Internetpräsenz der Theater, Oper und Orchester GmbH (TOO) in Halle (Saale), seit Montagvormittag ist sie online geschaltet.
Ziel der neuen Webseite in Web 2.0 soll die Bereitstellung von mehr Inhalten sein, die sich nicht nur mit dem aktuellen Spielplan und den darin enthaltenen Aufführungen befassen.
Mehr Interaktivität verspricht Kathrin Edelhoff für die Besucher und für die Mitarbeiter der Bühnen und der Staatskapelle.
In einem Blog werden aktuelle Hintergrundinformationen geliefert. Fotoalben und Videokanäle sollen das neue Angebot attraktiv machen.
Wie es aber so bei ersten Gehversuchen üblich ist, gibt es auch bei der neuen Webpräsenz der TOO ein paar Stolpersteine.
Hat ein Besucher kein Flash-Plugin installiert bzw. auch aktiviert, so kommt er nicht über die Startseite - einem animierten Intro - hinaus, denn es fehlt an einem Alternativlink.
Auch der Veranstaltungskalender vermittelt wenig Freude am Stöbern im Spielplan, er gleicht eher einem Kontoauszug, als einer Präsentation von Theaterstücken und Konzerten.
Ein weiteres Manko sind die Adressen der einzelnen Seiten. Schon seit Jahren sind Webadressen dieser Art „?option=com_simplecalendar&view=simplecalendar&catid=0&Itemid=53“ überholt. Weil sie für das menschliche Auge nicht lesbar sind, geschweige denn einprägsam.
Leider konnten auch die Inhalte der Internetauftritte der einzelnen Bühnen und des Orchesters nicht integriert werden, da vorhandene Verträge – die auch Exklusivrechte für Werbeplätze beinhalten. Hier erfolgt eine schrittweise Integration, nach jeweiligem Auslaufen der vertraglichen Bindung.

Es sind die ersten Schritte gemacht. Die eine oder andere Korrektur wurde schon angekündigt. Überhaupt, eine Webseite wächst auch mit ihren Besuchern, wenn sie sich an den angebotenen Möglichkeiten beteiligen und die Macher deren Kritik ernst nehmen.

 

 

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