Barockfestival mit Raketen verabschiedet

Bild: gome/archiv

40.000 Besucher kamen zu über 40 Konzerten und Opern

Halle (Saale) - 16. Juni 2008 | salikus.de

Am Sonntagabend gingen die Händelfestspiele 2008 in Halle (Saale) traditionell mit Feuerwerk und Händels Feuerwerksmusik zu Ende. Besonders begehrt waren dieses Jahr u.a. das Oratorium "Belshazzar" und die Wiederaufführung der erst kürzlich entdeckten Orgelphantasie von J. S. Bach durch Martin Haselböck.

Unter dem Motto "Geistliche Musik im profanen Raum – Von 'La Resurrezione' zum 'Messiah'" standen Georg Friedrich Händels Sakralwerke - vor allem Oratorien - im Mittelpunkt.Unter dem Motto "Geistliche Musik im profanen Raum – Von 'La Resurrezione' zum 'Messiah'" standen Georg Friedrich Händels Sakralwerke - vor allem Oratorien - im Mittelpunkt.

Bei den diesjährigen Händel-Festspielen in Halle versuchten die Organisatoren stärker auf das junge Publikum einzugehen. Das Festival im Händel-Festival "Electric Renaissance" bot mit der Händel-Oper "Alcina" eine opulente Inszenierung auf hohem künstlerischem Niveau. Tanz, Fotografie und der Mix barocker mit elektronischen Klängen ging auf.

Zufriedenheit bei den Organisatoren
Dr. Hanna John, Leiterin der Händel-Festspiele zieht ein positives Resümee: "Besondere Höhepunkte für mich persönlich waren Sandrine Piau mit der Kammerakademie Potsdam, die der Italiener Andrea Marcon in kürzester Zeit zu einem hervorragenden Barockorchester entwickelt hat.
Beeindruckend fand ich die Rodrigo-Aufführung von Al Ayre Espanol unter Lopez Banzo mit den durchweg herausragenden Solisten. Oper konzertant auf höchstem Niveau."
Zwei Werke Händels bildeten den Rahmen des Programms, die den zentralen theologischen Inhalt der Auferstehung – resurrezione – zum Thema haben: Händels frühes italienisches Oratorium "La Resurrezione" (1708) und eine seiner reifsten Schöpfungen, "Messiah" (1741) aus der Zeit der englischen Oratorien.
Auch Dr. Philipp Adlung, Direktor der Stiftung Händel-Haus, zeigt sich äußerst zufrieden: "Erneut haben wir Barockmusik auf internationalem Niveau erleben können. Halle ist eine wunderbare Musikstadt, nicht nur zu den Festspielen: Die Weichen für das große Händeljahr 2009 sind gestellt."

Händel-Jahr 2009 in Vorbereitung
Nächstes Jahr feiert die Welt Georg Friedrich Händel und pilgert zu den Händelstätten in Halle, Rom und London. In Georg Friedrich Händels Geburtsstadt, Halle (Saale), finden dann die Händel-Festspiele unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II. und Bundespräsident Horst Köhler statt.
Einen besonderen Höhepunkt des Festjahres soll dann der "Special Day" anlässlich des 250. Todestages von Händel am 19. April 2009 sein. Über 40 Rundfunkanstalten senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle (Saale) als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche - der Taufkirche Händels - den Special Day eröffnen.

 

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