Der Hallesche FC muss 10.000 Euro Geldtrafe zahlen

Bild: HFC

DFB-Sportgericht verhandelte über die Randale in Halle (Saale)

Halle (Saale) - 20. August 2008 | salikus.de

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Regionalligisten Hallescher FC nach den Vorkommnissen beim DFB-Pokal-Heimspiel gegen Hannover 96 am 9. August 2008 im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt.

Der HFC habe dem Urteil bereits zugestimmt und ist somit rechtskräftig.

Das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal 2008/2009 gegen den Bundesligisten Hannover 96 in Halle an der Saale musste in der 80. Minute von Schiedsrichter Lutz Wagner (Kriftel) für knapp zehn Minuten unterbrochen werden, nachdem es unmittelbar zuvor zu Ausschreitungen im Zuschauerbereich gekommen war. Dabei waren mehrere Dutzend Hallenser Zuschauer über einen Zaun geklettert und auf Hannoveraner Zuschauer zugestürmt, worauf wechselseitig Gegenstände wie Stangen, Sitzschalen und Leuchtkörper flogen. Schon vor den Ausschreitungen waren in beiden Fanblöcken Rauchbomben beziehungsweise Knallkörper gezündet worden.

Bei der Strafzumessung fiel erschwerend ins Gewicht, dass der Fussballklub aus Halle (Saale) in der vergangenen Saison bereits mehrfach vom Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes bestraft werden musste und zumindest ein Hannoveraner Zuschauer bei den Ausschreitungen verletzt wurde. Strafmildernd wurde berücksichtigt, dass Vorstandsmitglieder des Halleschen FC während der Ausschreitungen vor die Zuschauerblöcke gingen, um beruhigend auf die Anhänger einzuwirken. Zudem nahm der Verein beim darauffolgenden Regionalliga-Heimspiel gegen den FC Sachsen Leipzig eine Selbstbeschränkung der Zuschauerzahl vor, was praktisch einem Teilausschluss der Öffentlichkeit gleichkam.

Das DFB-Sportgericht hat dem Halleschen FC in seinem Urteil bei einem erneuten gravierenden Vorfall ausdrücklich eine Platzsperre, einen Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit angedroht.

 

Quelle: www.dfb.de

 

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