Hallesche Professorin berät Bundesregierung

Bild: MLU

Sachverstand aus Halle (Saale)

Halle (Saale) - 20. Juni 2008 | salikus.de

Professor Dr. Heidi Foth, Direktorin des Instituts für Umwelttoxikologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist erneut in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung berufen worden.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nahm die hallesche Expertin ab dem 1. Juli erneut in den siebenköpfigen Rat auf. Bereits in den vergangenen vier Jahren wirkt die Professorin im SRU mit: „Ich bin erfreut, dass meine Arbeit in den vergangenen Jahren durch die erneute Berufung anerkannt wird.“ Ihre Aufgabenfelder sind Gesundheit, Arzneimittel, Risiken, Chemikalienwirkung, Toxikologie und Ökotoxikologie. Die Wissenschaftlerin ist das einzige Mitglied aus den neuen Bundesländern. Sie sieht ihren Schwerpunkt in den kommenden Jahren vor allem in der Beurteilung der Risiken chemischer Stoffe auf Mensch und Umwelt. Gemeinsames Thema des SRU werde weiterhin der Klimawandel und die daraus resultierenden Folgen sein.

Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen ist ein wissenschaftliches Beratungsgremium der Bundesregierung mit dem Auftrag, die Umweltsituation und die Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland und deren Entwicklungstendenzen darzustellen und zu begutachten sowie umweltpolitische Fehlentwicklungen und Möglichkeiten zu deren Vermeidung oder Beseitigung aufzuzeigen. Der Umweltrat und der Wirtschaftsrat sind die einzigen Räte der Bundesregierung, die den Auftrag haben rein wissenschaftlich zu arbeiten, die Basis ihrer Aussagen wissenschaftlich zu begründen und daraus eine Beratung zu entwickeln, wie sich politisches  Handeln ausrichten soll.

Alle vier Jahre ist ein Gutachten zu erstellen und der Bundesregierung zu übergeben. Das Gutachten beschreibt und kommentiert aktuelle umweltpolitische Entwicklungen und behandelt vertieft zumeist einige Schwerpunkthemen. Darüber hinaus erarbeitet der SRU Sondergutachten, in denen spezielle Umweltprobleme ausgewählt und umfassend untersucht werden. Um die Bundesregierung zeitgerecht vor wichtigen umweltpolitischen Entscheidungen beraten zu können, formuliert der SRU in Stellungnahmen und Kommentaren zur Umweltpolitik Empfehlungen zu aktuellen Fragen der Umweltpolitik, wie zum Beispiel zu laufenden Gesetzesvorhaben.

Die Ratsmitglieder werden vom Bundesminister nach Zustimmung durch die Bundesregierung für die Dauer von vier Jahren berufen. Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen setzt sich aus sieben Hochschullehrern verschiedener Fachdisziplinen zusammen, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen müssen. Die Zusammensetzung gewährleistet eine interdisziplinäre Arbeitsweise, insbesondere unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher, technischer, ökonomischer, rechtlicher und ethischer Gesichtspunkte.

 

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