KSB verbessert Konzernergebnis

Wirtschaft

Halle (Saale) - 24. April 2008 | salikus.de

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB (Klein, Schanzlin & Becker) hat auf seiner Bilanzpressekonferenz am 22. April 2008 in Frankenthal erneut ein Rekordergebnis präsentiert. Halle (Saale) ist einer der drei Produktionsstandorte von KSB in Deutschland.

 

Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Schmitt berichtete von einem um 42,6 Prozent verbesserten Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von 128,7 Mio € (Vorjahr: 90,2 Mio €). Zu dieser guten Entwicklung haben, wie schon im Vorjahr, zweistellige Zuwachsraten im Auftragseingang (+ 12,9 Prozent) und im Umsatz (+ 10,2 Prozent) bei­getragen. Im Konzern erreichte KSB eine Umsatzrendite in Höhe von 7,3 Prozent.

KSB hat 2007 weltweit 504 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon 234 in Deutschland. Gleichzeitig ist die Leistung pro Mitarbeiter von 122 auf 131 T€ gestiegen. Insgesamt beschäftigte KSB zum Ende des Geschäfts­jahres 13.927 Personen, davon 360 in vier neu konsolidierten Gesell­schaften.

Da auch das deutsche Mutterunternehmen KSB AG sein Ergebnis auf 21,8 Mio € (Vorjahr: 5,9 Mio €) gesteigert hat, ist eine spürbare Dividen­denerhöhung auf 9,00 € je Stammaktie (Vorjahr: 2,00 €) und 9,26 € je Vorzugsaktie (Vorjahr: 2,52 €) vorgesehen.

Die Finanzlage des KSB Konzerns hat sich im Geschäftsjahr 2007 erneut verbessert. Obgleich die Bilanzsumme um 11,3 Prozent auf 1.258,0 Mio € gewachsen ist, erhöhte sich die Eigenkapitalquote um 2,5 Prozent­punkte auf 40,2 Prozent.

Im ersten Quartal 2008 hat der Konzern seinen Umsatz um 5,5 Prozent auf 434,5 Mio € ausgeweitet, bei einem gleichzeitigen Zuwachs im Auf­tragseingang um 3,9 Prozent auf 578,0 Mio €. Die Konzernbelegschaft ist bis Ende März 2008 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt um 3,4 Prozent auf 14.047 Mitarbeiter gewachsen.

Das starke Wirtschaftswachstum der letzten vier bis fünf Jahre wird sich 2008 voraussichtlich nicht mit gleicher Dynamik fortsetzen. Vielmehr lässt das globale Geschäftsklima eine beginnende Zurückhaltung bei Investitionen erwarten, die zeitversetzt auch den Auftragseingang im Maschinenbau be­treffen kann. Im laufenden Jahr ist allerdings mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen zu rechnen.

Zur Zukunftssicherung hat KSB an drei deutschen Fertigungsstandorten – Frankenthal, Halle (Saale) und Pegnitz – für das laufende Jahr den Bau neuer Produktionshallen vorgesehen. Hierfür investiert der Konzern rund 70 Mio €. Auch in Indien will KSB in diesem und in den beiden kommenden Jahren Kapazitätserweiterungen vornehmen.

 

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