Opernchef Froboese verlässt Halle

Kultur

Halle (Saale) - 01. April 2008 | salikus.de

Der Intendant der OPER HALLE, Klaus Froboese, beendet vorzeitig seinen Vertrag. Als Gründe werden unter anderem die zu erwartende Kultur gGmbH genannt.

Der Intendant der OPER HALLE, Klaus Froboese, beendet vorzeitig seinen ursprünglich bis zur Spielzeit 2010/2011 laufenden Vertrag. In einer von ihm verfassten Presseerklärung heißt es:
„Für die Zukunft der Oper Halle sind grundsätzliche Veränderungen in der Betriebsform beabsichtigt, womit eine für alle Theater in Halle einheitliche Grundlage geschaffen werden soll. Dadurch werden auch Inhalte meines Intendantenvertrages berührt, die mit diesen Plänen nicht kompatibel sind; und es wird nicht nur die Verwaltung neu definiert, sondern es gilt auch, wichtige Neubesetzungen im künstlerischen Bereich zu entwickeln.
Angesichts dieser Situation und meiner langjährigen Tätigkeit in Halle habe ich der Oberbürgermeisterin Frau Szabados vorgeschlagen, den Weg für einen Neubeginn frei zu machen und meinen bis zur Spielzeit 2010/11 abgeschlossenen Vertrag vorzeitig zu beenden. Als Zeitpunkt käme dafür das Ende der laufenden Spielzeit oder das Gründungsdatum der geplanten GmbH, nämlich der 1.1.2009, in Betracht. Die Oberbürgermeisterin hat nach einem längeren, freundschaftlichen Gespräch meinem Vorschlag zugestimmt. Ich habe mir erlaubt, Frau Szabados zwei Nachfolgekandidaten vorzuschlagen, die in besonderer Weise geeignet sind, die ungewöhnlichen Umstände der kurzfristigen Entscheidung zu akzeptieren und die außerdem die Arbeit der Oper Halle detailliert kennen und bereit sind, auf dem bereits entwickelten Spielplan 08/09 aufzubauen. Ich darf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oper Halle für ihre unermüdliche, ja leidenschaftliche Mitarbeit sehr herzlich danken, dem Publikum für seine jahrelange Treue und der Stadt Halle für das in mich gesetzte Vertrauen.“

Klaus Froboese kam 1991 als Intendant an das damalige Landestheater Halle, aus dem am 1. Januar 1992 das OPERNHAUS HALLE hervorging.
Der gebürtige Bremer studierte Opernregie an der Staatlichen Hochschule für Musik in München bei Professor Heinz Arnold. Während seiner Ausbildung war er bei der Münchner Reihe „Musik unserer Zeit“ und beim „Internationalen Jugendspieltreffen“ in Bayreuth tätig, wirkte als Mitarbeiter für den Bayerischen Rundfunk, als Regieassistent am Nationaltheater München und in Augsburg. 1973 wurde er nach Braunschweig verpflichtet. Anschließend wurden ihm am Stadttheater Bern mit Die Italienerin in Algier und Falstaff die ersten großen Regieaufgaben anvertraut. Von 1979 bis 1983 war er als Oberspielleiter an den Städtischen Bühnen Regensburg engagiert. Entsprechend seinem Interesse für zeitgenössische Musik konnte er hier verschiedene Werke zur Uraufführung bringen.

 

Die letzten Nachrichten:

Wolter und Kollegen! gehen an den Start

Bild: {IMG_TITLE} Dem Theater war Tom Wolter in den letzten Jahren treu geblieben, jedoch weniger auf der Bühne. Jetzt ...mehr


 

HWG: Gezerre um Aufsichtsratsvorsitz in Halle (Saale) beendet

Bild: In seiner Sitzung am 10. Dezember hat der Aufsichtsrat der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) ...mehr


 

Bild: Sitz der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) Die Oberbürgermeisterin von Halle (Saale), Dagmar Szabados (SPD), schaltet sich in den ...mehr


 

Werbung

Benutzername  Passwort  
 
Login speichern  

Login-Formular schließen

Benutzername  Email-Adresse  
 
Passwort  Passwort wiederholen  
 

Registrierungs-Formular schließen

Suchbegriff
Optionen
... komplette OnlineMagazin
... Nachrichten auf SALIKUS.de
... Kulturkalender für Halle (Saale) durchsuchen.

Suchformular schließen