Beigeordnetenwahl mit Überraschung in Halle (Saale)

Das Stadthaus von Halle (Saale), Tagungsort des Stadtrates

Bild: Thomas Schult

Tobias Kogge wird neuer Beigeordneter in der Saalestadt

Halle (Saale) - 25. September 2008 | salikus.de

Die Wahl zum Beigeordneten, am Mittwoch im Stadtrat von Halle (Saale), hielt eine Überraschung bereit. Amtsinhaber Marquardt erhielt im ersten Wahlgang 18 und im zweiten 19 Stimmen. Doch Tobias Kogge konnte im zweiten Wahlgang triumphieren, mit 26 Stimmen und ist damit ab Januar 2009 der neue Beigeordnete für Jugend, Schule, Soziales und kulturelle Bildung in Halle (Saale).

Schon im Vorfeld der Beigeordnetenwahl zeichnete sich ab, dass mindestens zwei Wahlgänge nötig werden würden, um eine Entscheidung herbei zu führen. Besonders da Die Linke Amtsinhaber Dr. Marquardt favorisierte und Teile der halleschen SPD-Fraktion ihn ebenfalls unterstützen wollten. Offen war hingegen das Verhalten der kleineren Fraktionen, wenn es zu einen zweiten Wahlgang kommt.

18 Stimmen für Marquardt und überraschte Gesichter
Doch zunächst sorgte die Auszählung der Stimmen im ersten Wahlgang für Entsetzen bei etlichen Stadträten und Zuschauern. Dass Dr. Marquardt mit 18 Stimmen eine deutliche Unterstützung aus den Reihen der Stadträte fand, hielten sie eigentlich für unmöglich. Doch die Spekulationen im Vorfeld der Wahl schienen sich damit bestätigt zu haben. Auch wenn es eine geheime Wahl war, so kann rein rechnerisch davon ausgegangen werden, dass Die Linke und Teile der SPD den Amtsinhaber weiterhin als Beigeordneten in Halle (Saale) behalten wollten.

Tobias Kogge macht das Rennen
Tobias Kogge, bisheriger Beigeordnter für Jugend und Soziales in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, genügte im 2. Wahlgang eine einfache Mehrheit. Und trotzdem konnte er das Ergebnis aus dem 1. Wahlgang (23 Stimmen) auf 26 verbessern. Die Freude bei Kogge war groß und die Erleichterung bei vielen Stadträten anzusehen.
Er wird somit im Januar 2009 die Amtsgeschäfte von Dr. Marquardt übernehmen und zukünftig einen der haushaltspolitisch schwierigsten Fachbereiche leiten.
Auf jeden Fall konnte er im Bewerbermarathon etliche Stadträte von CDU, den Bunten (Grüne/Wir für Halle/Mitbürger) und SPD mit fachlicher Kompetenz und überraschenden Detailkenntnissen über die Stadt Halle (Saale) überzeugen.

Zur Person:
Der ehemalige evangelische Oberkirchenrat von Karlsruhe, Thomas Kogge hat das CDU-Parteibuch in der Tasche und war seit 2001 Beigeordneter für Soziales und später dann auch Stellvertreter des Kulturbeigeordneten in Dresden. Kogge war in den Fachausschüssen Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, für den Sächsischen Städte- und Gemeindetag, im Kommunalen Sozialverband und Landesbeirat Sachsen tätig und daneben in der Landeskirche Baden aktiv.


 

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