Der "Hallesche Weg"

Bild: o.m.

Zwischen Kindeswohl und Kostendruck - ein Streitgespräch

Halle (Saale) - 17. Februar 2008 | salikus.de

Am 21. Februar 2008 - 10:00 Uhr - findet eine Diskussion zum Thema Jugendhilfe statt . Am Beispiel von Halle werden Experten Erfahrungen und Ziele in der Umstrukturierung der "Hilfe zur Erziehung" (HzE) vorstellen.

Halle machte in den letzten Wochen und Monaten Schlagzeilen in den bundesdeutschen Medien. Auslöser war eine Dienstanweisung aus dem halleschen Jugendamt, die zum Ziel hatte, alle Kinder und Jugendlichen aus den Heimen wieder in ihre Familien zurück zu führen.
Bereits im Vorfeld gab es Kritik von freien Trägern und Jugendamtsmitarbeitern an den Umstrukturierungen im Jugendamt der Stadt Halle und an den Beratern der START gGmbH.
Kritiker sehen in der Sozialraumorientierung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe keine langfristige Verbesserung der Situation von gefährdeten Kindern und Jugendlichen. Sozialraumorientierung sei eher ein Konzept zur Kostensenkung.

Diese Ausgangslage nimmt die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Anlass für eine Diskussionsrunde. Es sollen Pro und Kontra zu Wort kommen. So sind Vertreter der freien Wohlfahrtspflege und der halleschen Stadtverwaltung eingeladen, um in kurzen Beiträgen ihre Sicht auf die Umstrukturierungen im Bereich der HzE darzustellen.
Dr. Ringo Wagner (Friedrich-Ebert-Stiftung) hat dafür Frau Brederlow (Jugendamt der Stadt Halle) und Dr. Piechotta (Vors. der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Halle) eingeladen.
Prof. Bassarak (Vors. Der Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialmanagement/Sozialwirtschaft) wird eine Referat über "Kommunales Management im Dienste des Kindeswohls" halten.

Dr. Ringo Wagner sieht in dieser Veranstaltung das Wesen der Basisdemokratie verwirklicht. Das gewählte Thema ist nicht nur in Halle ein Reizthema und sollte offen diskutiert werden, deswegen habe sich die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Durchführung dieser Veranstaltung entschlossen. Das Interesse ist groß, bereits über 150 Anmeldungen zeigen, dass es hier einen großen Diskussionsbedarf gibt.
Es wird eine Veranstaltung sein, bei der beide Seiten ihre Standpunkte und Ziele in der Kinder- und Jugendhilfe zu Gehör bringen sollen, so Dr. Wagner.


Wer Interesse an diesem Streitgespräch hat, sollte sich jedoch unbedingt vorher anmelden:

Friedrich-Ebert-Stiftung

Landesbüro Sachsen-Anhalt

Tel. 0391-56876-0
Fax 0391-56876-15
e-mail: anfrage.magdeburg@fes.de

 

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