Die politische Uhr zu Halle an der Saale

Bild: Thomas Schult

15 Wochen Wartezeit auf ein Provisorium beendet

Halle (Saale) - 28. März 2008 | salikus.de

Endlich ist sie da, die Uhr auf dem halleschen Marktplatz. Heute wurde am Balkongeländer des Stadthauses eine provisorische Uhr montiert. Für die Dauer der Sanierung des Roten Turms soll sie Hallensern und Gästen der Stadt zeigen, was die Stunde geschlagen hat.

Bereits im Dezember 2007 regte Stadrätin Brigitte Thieme (Graue Panther) an, dass man eine provisorische Marktplatzuhr anbringen solle. Denn seit dem der „Rote Turm“ wegen der Sanierung verhüllt ist, vermissen viele Hallenser eine Uhr auf dem Marktplatz.
Danach soll der städtische Betrieb „Zentrales Gebäudemangement“ (ZGM) mit der Prüfung und Anbringung beauftragt worden sein. Monate vergingen und eine Uhr war auf dem Marktplatz nicht in Sicht.

OB Szabados: Einwände der Denkmalbehörde verhindern eine Uhr
Auf der letzten Stadtratssitzung gab es erneut ein Anfrage, zum Stand der Dinge und abermals eine abschlägige Auskunft. Dagmar Szabados begründete die Verzögerungen mit den Widerständen der unteren Denkmalbehörde. CDU-Stadtrat Kupke forderte schließlich vom Stadtoberhaupt, dass sie sich über die Denkmalbehörde hinwegsetzen solle und verwies gleichzeitig auf das beginnende Themenjahr "Zeit.Los: Unser Umgang mit der Zeit" der Franckeschen Stiftungen. Die Eröffnungsveranstaltung finde zudem im Stadthaus statt. Das wäre ein gebührender Anlass um endlich eine Uhr zu montieren. Zum Thema passend sollte deshalb spätestens dann die Uhr hängen.
Die Oberbürgermeisterin stellte sich dieser Forderung und versprach, sich umgehend um die Montage der Uhr zu kümmern, auch gegen die Widerstände der Denkmalbehörde.

SALIKUS.de wollte die genauen Gründe für den Einspruch der Denkmalschützer erfahren und erhielt überraschend die Auskunft, dass das zuständige Ressort der Stadtverwaltung zu keiner Zeit mit dem Thema "provisorische Uhr am Stadthaus" beschäftigt gewesen sei und es deswegen auch keine Einwände oder Bedenken gegeben habe. Das Büro der Oberbürgermeisterin sprach gegenüber SALIKUS.de von "internen Kommunikationsproblemen" die man in der Öffentlichkeit nicht kommentieren werde. Das OB-Büro machte deutlich, dass es auch jetzt keinen Einwand von der Denkmalbehörde gibt, da in die Bausubstanz des Stadthauses nicht eingegriffen wurde.

 

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