MitBürger in Halle (Saale) mischen sich im VNG-Poker ein

Bild: Thomas Schult

Zukauf durch Stadtwerke Halle und Leipzig, statt Verkauf

Halle (Saale) - 15. Januar 2009 | salikus.de

Im Streit um VNG-Aktien und der Rückkehr der Stadtwerke Halle in die VuB, hat die freie Wählervereinigung MitBürger e.V. mit der Forderung nach Zukauf der Jenaer VNG-Anteile eine neue Diskussion angestoßen.

Im Dezember beschloss der Stadtrat von Halle (Saale), dass die Stadtwerke Halle wieder in die Verbundnetz Gas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (VuB) zurückkehren sollen. (siehe VNG-Aktien: ein Politkrimi) Die VuB bündelt die Anteile ostdeutscher Kommunen an der Verbundnetz Gas AG (VNG) und hält derzeit eine Sperrminorität von 25 Prozent.
Sollten die Stadtwerke Jena oder die Stadtwerke Halle ihre Anteile verkaufen, geht diese Sperrminorität verloren. Das wollen die MitBürger, die auch im Stadtrat von Halle (Saale) vertreten sind, mit einem eigenen Vorschlag verhindern.

Keine Solotänze der Stadt Halle (Saale)
In einer Pressemitteilung der MitBürger, wird ein Ankauf der Jenaer Aktienpakete angeregt. Der Vorschlag geht damit weiter, als der Beschluss des halleschen Stadtrates, der lediglich eine Rückkehr in die VuB vorsieht.
„Der Erhalt der Sperrminorität der VuB bei dem in Leipzig ansässigen unabhängigen Gasversorger ist für den Wirtschaftsraum Halle-Leipzig von großer Bedeutung“, so die MitBürger in ihrer Pressemitteilung. Sie gehen davon aus, dass die Anteile von Halle (Saale) an der VNG zu den renditestärksten Unternehmensbeteiligungen gehören, die die Stadt über die Stadtwerke Halle hält.

Halle (Saale) soll Allianzen bilden
Statt kurzsichtiger Verkaufsabsichten solle Halle (Saale) gemeinsam mit Leipzig eine Strategie entwickeln, wie die Sperrminorität der VuB innerhalb der VNG erhalten werden könne.
Auch vertreten die MitBürger die Ansicht, dass „statt eines Verkaufs, ein Ausbau der Anteile strategisch sinnvoller“ wäre.
So könne man zum Beispiel gemeinsam mit Leipzig über die jeweiligen Stadtwerke, die zum Verkauf stehenden Jenaer Anteile erwerben. Der Erwerb, der sich in nur wenigen Jahren amortisieren würde, würde auch die Sperrminorität der VuB ein Stück weit sichern und somit helfen, dass Unternehmen und die den Wirtschaftsraum Halle-Leipzig stärken.

 

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