Bärenjagd in Halle (Saale)

Bild: Agentur

Dominique Horwitz zu Gast beim Festival "impuls"

Halle (Saale) - 15. Oktober 2008 | salikus.de

Am Montag gab es in Magdeburg die Auftaktveranstaltung zum Festival für Neue Musik "impuls". In Halle (Saale) wird das Festival als nächstes Station machen und den Schauspieler Dominique Horwitz auf die Bühne des neuen theaters holen um dort "Olek schoss einen Bären" zu lesen, zu interpretieren – zu zelebrieren(?).

Das Festival "impuls" hat seine Schatten schon längst geworfen, nicht erst mit dem G6-Treffen in Magdeburg, bei dem sich sechs Dirigenten zu einem Konzert mit einem Orchester trafen. Francesco Corti, Christian Fitzner, Johannes Rieger, Golo Berg, Christian Simonis und Hans Rotman dirigierten die Magdeburgische Philharmonie. Und dabei standen ungewöhnliche Stücke auf dem Programm wie die "Jazz Sinfonie" (1929) des Brüsseler Komponisten Marcel Poot, "Skriet" von Wim Henderickx aus dem Jahr 1993, bei dem Edvard Munchs "Der Schrei" Pate gestanden hat, "Patchwork" (1992) für Streichorchester und Schlagzeug vom Hallenser Jens Marggraf oder Heinz Röttgers letzter Satz aus seiner Choralsinfonie von 1946, die erst im letzten Jahr in Dessau uraufgeführt wurde.

Backstage-Projekt als Vorbote des Festivals
Das eigens für "impuls" zusammengestellte Ensemble Backstage, bestehend aus Studenten und Schülern, war schon Wochen zuvor unterwegs um gemeinsam mit Schülern Wim Henderickx's Werk "Olek schoss einen Bären" zu interpretieren und inszenieren. So gab es Aufführung u.a. in der Landesschule Pforta und im Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Halle (Saale) zu sehen.
Ziel des Backstage-Projektes ist, den Kindern und Jugendlichen einen Bezug zur Neuen Musik zu vermitteln und für dieses Vorhaben hat sich der Schauspieler Dominique Horwitz werbewirksam einspannen lassen.
"Wenn Kinder und Jugendliche die Chance erhalten, zeitgenössische Musik mitzugestalten, und wenn sich dadurch für sie eine neue und aufregende Welt eröffnet, dann muss uns um unsere Zukunft und die der Kultur nicht bange sein", so der Mime mit den markanten großen Ohren.

Horwitz präsentiert eigene Interpretation
Aber Dominique Horwitz belässt es nicht bei der Schirmherrschaft, sonder er bietet am Sonntag, den 19. Oktober 2008, seine eigene Version von "Olek schoss einen Bären". Gemeinsam mit der Staatskapelle, unter der Leitung des Festival-Intendanten Hans Rotman, gibt er dann im neuen theater Halle (Saale) seine Version des modernen Märchens über das Erwachsenwerden zum Besten.
Das Konzert beginnt am Sonntag familienfreundlich um 11:00 Uhr und findet im Großen Saal auf der Kulturinsel statt.

 

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