Der "Barockstar" in Halle (Saale)

Bild: J. Th. Heins / 1740

Film über Georg Friedrich Händel läutete klangvoll das Fest-Jahr ein

Halle (Saale) - 21. Februar 2009 | salikus.de

Das Händel-Jahr 2009 startete am Freitag mit der Voraufführung einer filmischen Reise durch das Leben von Georg Friedrich Händel, dem großen Sohn von Halle (Saale). Höhepunkt des Auftaktwochenendes wird das Konzert "Händel und Luther" am Vorabend des Geburtstages des Komponisten sein.

"Händel lebt, auch 250 Jahre nach seinem Tod", waren die einleitenden Worte von Philipp Adlung, Direktor der Händel-Haus-Stiftung, zur ersten öffentlichen Präsentation eines Films über Georg Friedrich Händel in seiner Geburtsstadt Halle (Saale).

Nachlassverwalter erzählen Händels Leben
Die Ankündigung des Regisseurs Ulrich Meyszies, dass der Film "BAROCKSTAR- Georg Friedrich Händel" in englischer Sprache präsentiert wird, sorgte für Skepsis unter den Zuschauern im Händel-Haus. Doch diese verschwand schnell, denn Meyszies bot Bilder und Klänge, die auch den Sprachunkundigen mit nahm, auf eine Reise durch das Leben von Händel. Natürlich begann die Reise in Halle (Saale), die Geburtsstadt des Komponisten. Besonders angenehm fiel auf, dass Meyszies Episoden aus Händels Leben nicht durch kostümierte Darsteller illustrierte oder gar erzählen ließ. Er holte die Erben, die Nachlassverwalter Händels vor die Kamera, die aus dem Jetzt und Heute das Leben des Komponisten erzählen. So kamen die Sopranistin Clara Ek oder der Dirigent Alan Curtis zu Wort.

Üppige Bilder
Viel Aufmerksamkeit schenkte der Regisseur Händels Jahren in Italien. Hier konnte er auch eine Nachfahrin des italienischen Händel-Mäzens Fürst Francesco Maria Ruspoli gewinnen, spannende 'Banalitäten' aus den italienischen Jahren des Komponisten zu erzählen. Claudia Ruspoli, die übrigens 2007 Schirmherrin der Händelfestspiele in Halle (Saale) war, wandelte durch den Schlossgarten, durch den einst Händel flanierte und womöglich über eine Arie seiner Oper Agrippina nachdachte.
Besonders viel Freude am Auftritt vor der Kamera schien der Musikhistoriker Donald Burrows zu haben, die auch auf die Zuschauer übersprang, während der Händel-Preisträger 2000 durch Noten von Händel blätterte und sich in amüsanten Deutungen versuchte.
Ein weiterer Pluspunkt des Dokumentarfilms über Händel ist die Präsentation von Musikern in der Arbeitswelt. Zugegeben, die Proben waren aufführungsreif und boten genussvolle Pausen im Film.
Ulrich Meyszies ließ die Kamera einige der bekanntesten Barockorcheters beobachten, so das Händelfestspielorchester, "Il complesso barocco" oder "The English Concert". Und stimmungsvoll lässt Meyszies den Film mit Bildern des Abschlusskonzerts der Händelfestspiele in Halle (Saale) enden.

Der Film "BAROCKSTAR- Georg Friedrich Händel" wird erstmalig am 13. April 2009 um 22:30 in ARTE ausgestrahlt, und dann wahlweise in französischer oder deutscher Sprache. Der MDR sendet die filmische Reise durch Händels Leben am 19. April 2009, dem großen SPECIAL DAY zum Todestag des Komponisten, ebenfalls um 22:30 Uhr.
Geplant ist auch eine DVD des Films, die dann "Arthaus Musik" aus Halle (Saale) in den Handel bringen wird.

 

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