Händels Open 2008 in Halle (Saale)

Der Ideengeber von "Live Aid" und "Live 8" am 28. Mai 2008 zu Gast in Halle (Saale)

Bild: Agentur

Bob Geldof, Münchner Freiheit und Manfred Krug auf dem Hallmarkt

Halle (Saale) - 28. Mai 2008 | salikus.de

Was einst als Rahmenprogramm zu den Händelfestspielen begann, hat sich als eigenes Festival etabliert, seit 1996 bildet "Händels Open" den Auftakt in den Kultursommer von Halle (Saale).

Internationale Stars wie Nigel Kennedy, Chris Norman und Andreas Vollenweider, junge Ensembles und hinreißende Solisten begeisterten in den vergangenen Jahren tausende von Konzertbesuchern auf dem Hallmarkt.
Die diesjährigen Händels Open finden vom 28. Mai 2008 bis 4. Juni 2008 statt und warten wieder mit Weltstars - wie Bob Geldof und Umberto Tozzi - auf. Jazzfreunde kommen ganz sicher mit Manfred Krug auf ihre Kosten und Neue-Deutsche-Welle-Fans werden sich auf die Münchner Freiheit freuen.

28. Mai 08 – 21.00 Uhr
BOB GELDOF & BAND
Mit "Sex Age And Death" (2002), ist Bob Geldof endlich wieder in die Untiefen des Rock'n'roll zurück gekehrt. Der Ideengeber von "Live Aid" (1985) und "Live 8" (2005), der Ritter der Königin Elisabeth II., der den Titel als irischer Staatsbürger aber nicht tragen darf, der Kandidat für den Friedensnobelpreis hat sich wieder seiner Musik zugewandt. Musik macht er seit Mitte der 70er Jahre. In England wurde er mit der Band "The Boomtown-Rats" bekannt. Ihr größter Hit war 1979 das Lied I Don't Like Mondays , das von einem Amoklauf handelt, der tatsächlich stattgefunden hat. Zu Beginn der 80er Jahre wurde die eher Punk–orientierte Musik jedoch poppiger. Auch auf Geldofs erstem Solo-Album "Deep In The Heart Of Nowhere" (1986) setzte er diesen Stil noch fort, ab "Vegetarians Of Love" (1990) waren dann deutlich mehr Folk-Einflüsse zu spüren (Einsatz der Akustik-Gitarre, Violine, Akkordeon) Es folgte die CD "The Happy Club" (1992), auf dem der ruhige Stil beibehalten wurde. Weitere Hits waren seine Songs "The Great Song Of Indifference" und "This Is The World Calling".

"In meinem Kopf", sagt Geldof, "ist alles Musik, was ich tue. Sicherlich sind Millionen von Menschen davon überrascht. Spezielle Generationen werden sogar schockiert sein, dass ich überhaupt Musik mache. Doch Musik ist das zentrale Thema meines Lebens. Ich habe ein geradezu physisches Verlangen nach ihr und ich glaube, ich habe meine Sache immer ganz ordentlich gemacht." Überzeugen Sie sich am 28. Mai in Halle.

29. Mai 08 – 21.00 Uhr
MÜNCHNER FREIHEIT
Der Platz 'Münchner Freiheit' im Münchner Stadtteil Schwabing wurde Anfang der 80er Jahre von Sänger und Keyboarder Stefan Zauner und Gitarrist Aron Strobel zum Bandnamen der heute wohl bekanntesten Münchner Band umfunktioniert. Die Band, die sich heute musikalisch zwischen Pop und Schlager platziert, hat ihre Vorbilder in den Beatles und Beach Boys. Der große Durchbruch kam dann 1986: Die Single "Ohne Dich (schlaf' ich heut Nacht nicht ein)" stand wochenlang in den deutschen Top 10. Es folgten weitere Hits wie "Tausendmal Du" und "So lang' man Träume noch leben kann" und mehrere vergoldete Alben. Seit 2007 ist die Band, zu der weiterhin Alexander Grünwald (Keyboards), Renard Henry Hatzke (Schlagzeug) und Michael Kunzi (Bass und Gesang) gehören, wieder regelmäßig auf Tour durch ganz Deutschland.

30. Mai 08 – 21.00 Uhr
THE BIG CHRIS BARBER BAND
1952 gründete Chris Barber (geboren 1930!) gemeinsam mit Lonnie Donegan, Pat Halcox und Monty Sunshine die Chris Barber Band. Die Band spielte Traditional New Orleans Jazz. Titeln, wie "Ice Cream" und "Petite Fleur" machten die Band international bekannt. Noch heute bietet die Band Jazz und Swing vom Allerfeinsten. Durch von Rhythm & Blues über Rock ‘n Roll bis zur modernen Jazzinterpretation wurde das Repertoire der Band inspiriert und gestaltet sich immer wieder neu. Im Jahr 2001 hat Chris Barber eine 11-köpfige Big Chris Barber Band gegründet. Die zehn Musiker um Barber sind alle ausgezeichnete Solisten von außergewöhnlicher Musikalität und verblüffendem Improvisationsreichtum. Gleichzeitig präsentiert sich die Band über ihren sprichwörtlichen britisch-distanzierten Humor.

31. Mai 08 – 15.00 Uhr
REINHARD LAKOMY - "DER TRAUMZAUBERBAUM"
In jedem Jahr ist am 1. Juni der Internationale Kindertag. Anlass genug für das Festival Händels Open am Vortag auch ein Programm für Kinder anzubieten. Und so ist am Samstagnachmittag eine der romantischsten Geschichtenliederproduktionen von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt zu "…da wuchs dort, wo der Wald sieben Tage tief ist, mitten im Traumzauberwald, der Traumzauberbaum." So beginnt die wunderschöne Geschichte um Moosmutzel, Agga Knaack und Frau Seuche. Reinhard Lakomy erzählt das moderne Märchen gemeinsam mit Olivia Winter, Kathrin Schlenstedt und Ines Paulke in Form eines wunderbar unterhaltsamen Geschichtenliederkonzerts

31. Mai 08 – 21.00 Uhr
KICK IT LIKE FALCO – "ROCK ME AMADEUS"
Er gehörte zu den bekanntesten deutschsprachigen Rocksängern des 20. Jahrhunderts. Einige seiner Hits scheinen unsterblich zu sein. Die Rede ist von ‚Johann Hölzel‘ besser bekannt als FALCO, der 1998 ‚viel zu früh‘ durch einen tragischen Autounfall ums Leben kam. Er kostete sein Leben in vollen Zügen aus und war gewiss ein Mann der alles wollte und nie genug bekam. FALCO war musikalisch seiner Zeit voraus. Seine größten Hits, wie "Der Kommissar", "Rock me Amadeus", "Jeanny" und "Out of the Dark" haben heute bereits Kult-Status erreicht. Mit "Kick it like Falco" erlebt Halle erstmals eine  inszenierte Bühnen Show als eine Hommage auf das musikalische Leben und die unangepasste, extravagante Persönlichkeit der von Johann Hölzel geschaffenen Kunstfigur FALCO.

01. Juni 08 – 21.00 Uhr
MANFRED KRUG & THE BERLIN JAZZ ORCHESTRA
Wechsel prägten sein Leben. Der Wechsel zwischen Ost und West, das Auf und Ab als Schauspieler und Jazzsänger. Der Publikumsliebling im Osten musste die Ochsentour der Fernsehserien durchleben, bevor er als "Liebling Kreuzberg" auch im Westen zum TV-Star avancierte. Erst über den singenden Tatort-Kommissar Paul Stöver konnte er seine beachtlichen musikalischen Fähigkeiten – Krug war der bekannteste und beliebteste Jazzsänger des Ostens - wieder aufleben lassen. Nun steht Manfred Krug endlich wieder auf der Jazzbühne. Ganz wie in den Zeiten der Klaus Lenz Big Band, geht "Manne Krug" wieder mit einer Big Band auf Tour. Das "The Berlin Jazz Orchestra" unter Leitung von Jiggs Whigham wird ihn begleiten und an seiner Seite steht wie eh und je die begnadete Jazzsängerin Uschi Brüning. Es wird wohl ein Jazzereignis werden, denn auch der eigentliche Sänger der Big Band Marc Secara und der (ost)deutsche Altmeister der Posaune und Lebenspartner von Uschi Brüning Ernst_Ludwig Petrowsky sind gleichfalls zu erleben. Das Konzert präsentiert ein Programm mit verschiedensten Jazz-, Blues- und Swingtiteln, alle individuell arrangiert für Krug, Brüning und Secara. Es Jazzabend der Superlative!

02. Juni 08 – 21.00 Uhr
LIQUIDO
Opener: Los Cateros
Junge frische Musik gibt es am Montag, den 2. Juni auf der Bühne beim Musikfestival Händels open. Mit den Bands "Liquido" und "Los Cateros" erobert das Festival nun auch das junge Publikum der Region. Erstmals präsentiert sich das Festival die junge deutsche Musikszene und die Eintrittspreise erinnern an diesem Tag an die Aufbruchzeiten des nun bereits renommierten Musikfestivals.

Ganz vorn dabei ist die Band "Liquido", die mit ihrem fünften Album Zoomcraft, erschienen im März 2008 (Singleauskopplung Game Boy) ihren Platz auf dem jungen deutschen Musikmarkt gefestigt haben.
Liquido ist eine deutsche Rockband aus Heidelberg. Die Bandlegende besagt, die Band wurde 1996 von vier Freunden, die sich nach eigenen Aussagen aus der Grundschule bzw. aus dem Sandkasten kennen und gemeinsam in die Schule gingen, gegründet. Aktuell spielt die Band als Quartett mit Wolfgang Schrödl (voc,g, keyb), Tim Eiermann (g, voc), Stefan Schulte-Holthaus (b) und Wolle Maier (dr, Programmierung)
Das musikalische Spektrum liegt irgendwo zwischen Weezer-eskem Indie-Gitarrenrock und verspielten Pop-Melodien, ideal fürs Staubsaugen oder Abhotten.

03. Juni 08 – 21.00 Uhr
QUEEN CLASSICS – THE GREAT PRETENDER
Freddy Mercury starb am 24. November 1991 um 19.00 Uhr in London in seinem Haus in Kensington. Sein Tod war auch das Ende der legendären Band "Queen". Sowohl der unvergessliche Sound der Band, als auch die einzigartige Bühnenpräsenz ihres Sängers haben Musikgeschichte geschrieben.
Für den studierten Sänger Stephan Erhardt ist "The Great Pretender" bereits die zweite Queen-Coverband. Mit seiner unverwechselbaren Bühnenpräsenz,und der brillanten Vocal- und Instrumentalkunst seiner Mitstreiter entsteht die Illusion des echten Queen-Konzerts. Die Performance fasziniert mit einer aufwendigen Garderobe sowie einem großartigen Bühnenfeuerwerk.

Zu Händels open entsteht nach dem Vorbild der legendären "Rock meets Classic"- Konzerte in der Londoner Royal Albert Hall die Fusion zwischen der Band "The Great Pretender" und dem Akademischen Orchester der Martin-Luther-Universität Halle. 50 junge Musiker, geleitet von Orchesterdirektor Matthias Erben, begleiten die Band und lassen die Queen Klassiker zum Erlebnis werden. Die Händels-open Produktion ist bereits selbst ein Klassiker geworden. Nach den gefeierten Konzerten in den Jahren 2005 und 2006 hat das Publikum seine Wiederholung eingefordert - "The Show must go on"!

04. Juni 08 – 21.00 Uhr
UMBERTO TOZZI
Er hat über 22 eigene Tonträger produziert und 32 Millionen Plattenexemplare verkauft. Seine Fanclubs gibt es überall in Europa. Tournee führten ihn durch die ganze Welt. Seine Hits werden immer wieder gecovert und für Kinosoundtracks verwendet.

Es ist ein Weltstar – der italienische Sänger Umberto Tozzi. Am 4. Juni werden ihn zum Finale des Festivals "Händels open" auf dem halleschen Hallmarkt Fans aus ganz Deutschland zujubeln. Es ist Sänger, Gitarrist und schreibt Songs. Mit 16 beginnt er 1968 als Gitarrist in der Turiner Rockgruppe Off Sound. Mit 19 schreibt er Songs. Mit 24 veröffentlicht er sein erstes Soloalbum.

Der große Durchbruch kommt für Umberto Tozzi Ende der 70er Jahre mit einem Hit-Hattrick: 1977 bricht er mit "Ti amo" sämtliche Verkaufsrekorde in Italien, 1978 folgt "Tu" und 1979 geht er endgültig in die italienische Musikgeschichte ein mit "Gloria". Alle drei Titel wurden und werden immer wieder international gecovert, wobei die Gloria-Version von Laura Branigan wohl die bekannteste sein dürfte( Nr. 1 Hit in den US-Charts). Auch in Deutschland werden seine Lieder von verschiedene Sängern und Sängerinnen in eigenen Versionen aufgenommen. Erinnert sei auch an eine ganz besondere "Cover-Version" von Gloria, ausgeführt vom London Symphony Orchestra. Mehrfach wurden
 Songs aus seiner Feder bereits in Kino-Soundtracks genutzt, z. B. in "Flashdance", "Man spricht deutsch" und für den bekannten französischen Film "Asterix und Kleopatra"

 

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