Mit Henker Brandt durch die Nacht

Bild: Thomas Schult

Neuer Nachtrundgang ging am Freitag in Halle (Saale) an den Start

Halle (Saale) - 27. April 2009 | salikus.de

Am Freitag war Premiere des neuen Stadtrundgangs „Henker, Hexen, Trunkenbolde“ von StattReisen Halle. Ein Nachtrundgang durch Halle (Saale) mit morbiden Geschichten und gruseligen Details aus dem Alltag eines Henkers in der Saalestadt.

Gut 40 Leute versammelten sich am Freitag zu später Stunde am Göbelbrunnen auf dem Hallmarkt in Halle (Saale). Grund war die Premiere des zweiten Nachtrundgangs aus dem Hause StattReisen Halle.
Henker Klaus Brandt, verkörpert von Michael Rauchfuß, empfing die Neugierigen auch standesgemäß mit Henkerbeil und Henkermaske. Nach dem Kerstin Kiefel, Chefin und Gründerin von StattReisen Halle, die Besucher mit Fackeln ausgestattet hatte, ging es dann auf den nächtlichen Rundgang durch die hallesche Innenstadt.

Und Klaus Brandt, den es übrigens in Halle (Saale) tatsächlich gab, hatte viel zu berichten, aus seinem Henkerleben. Ein Leben das streng geregelt war durch die Stadtoberen. Selbst die Kleidung war vorgeschrieben, damit jeder hallesche Bürger an ihr den Scharfrichter erkennen konnte. Selbst einen eigenen Platz in der Kirche hat man den Henkern zugewiesen, was allerdings nicht zu seinen Ehren geschah.
Michael Rauchfuß, alias Klaus Brandt und im bürgerlichen Leben Veranstaltungskaufmann, berichtete von Hinrichtungen und missglückten Versuchen seiner Berufskollegen.
Vor imposanter mittelalterlicher Kulisse, im Burggraben der Moritzburg, ließ er es dann auch nicht an Details der so genannten „hochnotpeinlichen Befragung“ fehlen. Ob Spanischer Stiefel, Streckbank oder Rad, Henker Brandt sparte nicht an bildhaften Ausführungen der verschiedenen Foltermethoden aus seiner Zeit.
Geschichten um Giftmord und Hexenverfolgung säumten den Weg durch Halles Innenstadt. Die im Titel des Rundgangs genannten Trunkenbolde kamen in den Erzählungen auch vor, doch konnten sich die Teilnehmer des Nachtrundgangs ein eigenes Bild in dieser Freitagnacht machen.
Wer sich am Ende den Henker Brandt mit nach Hause nehmen wollte, dem bot sich Michael Rauchfuß für ein Foto auf den Stufen des Löwengebäudes an.
Fazit: Der Nachtrundgang „Henker, Hexen, Trunkenbolde“ ist zur besten Tageszeit angesetzt, weil für Kinder ungeeignet.

 

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