Mozart, Brahms und Beethoven im Löwengebäude

Bild: Thomas Schult

Jahresauftakt der Aula-Konzerte in Halle (Saale)

Halle (Saale) - 12. Januar 2009 | salikus.de

Mit "Kammermusik extra" startet die Staatskapelle Halle die Reihe "aula konzerte halle" im neuen Jahr. Eine Konzertreihe die 2006 ihren Anfang fand und sich im Konzertprogramm von Halle (Saale) etablieren konnte.

Der Festsaal im Löwengebäude auf dem Universitätsplatz verlangt geradezu nach Konzerten, so empfand wohl auch Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg, der die Idee für die "aula konzerte halle" hatte. Und im April 2006 startete das erste Konzert in der Aula. Seither gibt es nun regelmäßig und auf hohem künstlerischen Niveau Musikveranstaltungen mit den unterschiedlichsten Ensembles. So traten u.a. das Bläserquintett der Staatskapelle Berlin und das "beste deutsche Quartett", das Leipziger Streichquartett im Festsaal der Universität auf.
Das erste Konzert im Jahr 2009 wird Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens am 25. Januar dirigieren. Musiker der Staatskapelle Halle spielen dann Werke von Brahms, Beethoven und Mozart.
Ein besonderes Konzert bietet das Händelfestspielorchester am 12. März 2009 den Liebhabern barocker Musik an. Sie werden dann Werke von Georg Friedrich Händel, Carl Friedrich Abel, Johann Christian Bach und Joseph Haydn auf historischen Instrumenten zu Gehör bringen. Die Leitung des Konzerts übernimmt Petra Müllejans an der Violine.

Spannung zwischen Barock und Moderne
Bereits fünf Tage später, am 17. März 2009, kann man das nächste Konzert in der Aula erleben. Mit Warnfried Altmann (Saxophon), Claus Bantzer (Orgel, Klavier) und Hermann Naehring (Schlagzeug) kommen drei Schwergewichte der Konzertwelt nach Halle (Saale). Den drei Musikern ist gleich, dass sie immer im Dialog mit Kontrasten stehen, nicht nur in ihrer Wahl der Besetzungen, sondern auch in der Zusammenstellung ihrer Konzertprogramme.
Und Warnfried Altmann ist ein Wanderer zwischen den Klangwelten und Epochen. Er absolvierte sogar einen Studienaufenthalt in Tansania, wo er einheimische Trommelklänge, Gesänge und Tänze auf seinem Saxophon begleitete.
Claus Bantzer machte sich u.a. durch etliche Filmmusiken einen Namen, er komponierte übrigens auch für Doris Dörrie. Über 30 Jahre war er Kirchenmusiker in Harvestehude, einem Nobelstadtteil von Hamburg, und liebte die klassische Arbeit eines Kantors. Was ihn jedoch nicht abhielt erfolgreiche Ausflüge in die Welt des Jazz und der Improvisationen zu unternehmen.
Auch Hermann Naehring ist ein Freund der Experimente und Musik sein Lebensinhalt. Der Percussionist studierte Klavier, Schlaginstrumente und absolvierte ein Zusatzstudium asiatischer und afroamerikanischer Musik. Nahering spielte sowohl in Sinfonieorchestern als auch in Jazzbands. Er ist ein Musiker, der es versteht, sensible Spannungsbögen aufzubauen, dabei sowohl expressiv als auch behutsam zu klingen.
Diese drei Musiker bieten im März dm halleschen Konzertbesucher Stücke und Improvisationen zu Stücken von Improvisationen aus den Federn von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach, aber auch eigene Kompositionen werden sie spielen.

 

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