Wolter und Kollegen! gehen an den Start

Bild: Stephanie Hellwig

Premiere von "Die erzwungene Hochzeit" am 11. März 2011

Halle (Saale) - 09. März 2011 | salikus.de
Dem Theater war Tom Wolter in den letzten Jahren treu geblieben, jedoch weniger auf der Bühne. Jetzt startet er mit einem neuen Team - Wolter und Kollegen! - und an einer neuen Spielstätte durch.

"Die erzwungene Heirat" nach Molière. Ein Fest. Das Fest. Die Heirat, Höhepunkt und glückverheißend. Zwei Herren erzählen die Geschichte unterstützt von acht singenden Damen.
Sie sehnen sich nach dem Einfachen, was schwer zu machen ist. Eine Sehnsucht nach schlichter Komik, aus der das Komische unaufhaltsam herausbricht.
Zeit zum Heiraten? Zu alt? Zu jung? Warum heiraten? Was, wenn die Auserwählte nicht der Liebe wegen den Bund der Ehe knüpfen will? Es lebt sich manches leichter allein. Alle Welt hält Hochzeit. Heirat.
Dieter schon zum zweiten Mal. Achim sucht immer noch. Peter will eine Frau aus Thailand mitbringen und Katrin lässt sich gerade scheiden, hingegen Rita den Mann liebt, der verheiratet ist und dieser eine Frau, die nie heiraten will, weil sie einen neuen hat.
Der reiche Sganarelle ist eine Erfindung Molières, eine Geschichte von heute. Er ist hier, immer, unter uns. Sganarelle wandert auf Freiersfüßen, die besten Jahre seines Lebens hinter sich. Ja, er scheint von seinem Sexappeal ziemlich überzeugt zu sein, doch ist er, um es vorsichtig zu sagen, ein Amateur in Liebesfragen. Aber es gibt
etwas, weshalb die blutjunge Dorimène sich nach betagtem Sganarelle sehnt: Geld. Sein Reichtum ist ein wahrhaft überzeugendes, unverrückbares Argument. Wo die Liebe nicht blüht, vermag Geld der Schlüssel zu sein, mit welchem sich vielerlei Tore öffnen lassen.
Sganarelle träumt von einem trauten Heim, wo viele kleine Sganarelle herumkrabbeln, ihm den Bart kraulen und sein Weib ihm die Füße massiert. Angesichts eines bald zu erwartenden Ablebens des Bräutigams, sucht sich die Braut derweil einen geeigneten Nachfolger aus.
Der Tor von einem Ehemann (und Torheit ist das Lebenselixier, in dem ein Narr wie Sganarelle schwimmt) dürfte ihr dabei keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Sganarelle hingegen muss erkennen, was ihm blüht. Diese Zeche möchte er nicht zahlen. Doch jeder Versuch der Verstrickung zu entkommen, schnürt den Strick nur noch fester um seinen Hals. Bis dass der Tod ihn scheidet.

 

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